2015

Sonntag, 1. November 2015 - 16:22 Uhr
„Sagenhaftes Schächerbachtal: Schächerbachtour Homberg“ - Wanderung vom 18.10.2015

Angereist waren wir mit dem Zimmermann-Bus, der leider nicht bis zur Stadthalle bzw. „Pletsch-mühle“ fahren konnte wegen einem „Stadtfest“.

28 Wanderer „eroberten“ die Hangelburg rund um das Schloss bei einer leicht steinigen Umrundung des Schlossbergs in ca. 45 Minuten.

Die Sicht auf Homberg sowie die anspruchsvollen Steige begeisterten unsere Wanderer. Die Stadt Homberg hat rund um das Schloss sehr viel getan, um Touristen anzusprechen. – Weihnachtsmarkt rund um das Schloss demnächst.

Die 2. Gruppe mit 16 Wanderern ging direkt auf die „Schächerbachtour“ mit 9 km Weg, während die 1. Gruppe nach ca. 3 km Umrundung dann anschließend auch den Schächerbachweg von der Stadthalle aus durch die Gärten und an der Pletschmühle vorbei antrat.

Aus verschiedenen Kommentaren konnte ich entnehmen, dass die Wegstrecke (ohne Regen!) viele begeistert hat wegen der abwechslungsreichen Teilstücke – über Stock und Stein und Wasserüberquerungen.

Nach ca. 3 Stunden bzw. 4 Stunden kamen wir durstig in der „Pletschmühle“ (Eigene Kelterei für Apfelwein und Apfelsaft!) an. Das Speiseangebot wurde gut angenommen. Die Preise sind vergleichsweise angemessen.

Gegen 15:00 Uhr wanderten wir dem Bus in der Stadt entgegen, teilweise bepackt mit 5-Liter-Kartons Apfelsaft und erreichten gegen 16.30 Uhr wieder Marburg.

PS. Das Tourismusbüro Homberg hatte „Flyer“ der 2 verschiedenen Wege zur Verfügung gestellt, die gern angenommen wurden. - LoWa

Sonntag, 1. November 2015 - 16:13 Uhr
„Auf dem Forster Weg in Stadtallendorf" Wanderung vom 06.09.2015

Der Bus der Fa. Zimmermann fährt uns ins Zentrum von Stadtallendorf. Gruppe 2 unter Führung von Walter Hübler startet schon am Rathaus, während Gruppe 1 unter meiner Leitung erst bei der Kirche St. Katharina, einem prächtigen Barockbau, den Bus verlässt. Die folgende Wegbeschreibung bezieht sich vor allem auf die Gruppe 1.

Unterhalb der Kirche kommen wir bald zu einem auffallend hohen Fachwerkbau, der Mainzer Kellerei, ehemals kurzmainzische Verwaltungsstelle mit Sitz des Bürgermeisters. Auf leicht ansteigendem Weg passieren wir den ersten von insgesamt drei Marienbildstöcken. Früher waren sie aus Holz erbau. Nach dem 2. Weltkrieg wurden sie, aus Dankbarkeit wegen der geglückten Rückkehr aus dem Krieg, durch Stein und Beton ersetzt. Nach Überquerung der B 454 durchschreiten wir einen tief eingeschnittenen Hohlweg, auf beiden Seiten von Bäumen umgeben, teilweise sogar auf grasigem Boden: eine wahre Wohltat für Auge, Lunge und Füße. Am Ende dieser wunderbaren Baumallee stehen wir unvermittelt vor einer sorgfältig gepflegten Mariengrotte, die in den fünfziger Jahren des letzten Jahrhunderts erbaut wurde, wiederum aus Dankbarkeit vor den entgangenen Kriegswirren. Der weitere Verlauf unseres Wanderwegs führt uns in den Herrenwald und zu einer Geländesenke, von einem Bach durchflossen. In dieser Gegend gab es einst den chattischen Ort „Bärenschießen“, der im Jahr 782 in einer der ältesten Urkunden Deutschlands, von Karl dem Großen unterzeichnet, erwähnt wird. So habe ich es wenigstens in einem Prospekt der Stadt Stadtallendorf lesen können.

An der Niederrheinischen Straße lassen wir dann rechts di „Wache 2“, das ehemalige Nordtor des im 2. Weltkrieg erbauten Sprengstoffwerks „Herrenwald“ liegen (von hier aus wandert auch die Gruppe 2 zurück nach Stadtallendorf) und stoßen danach immer wieder auf Reste von Bunkern, Flakanlagen und Betontürmen. Gleichzeitig dringen wir immer tiefer in den Herrenwald hinein und erreichen etwas später die Forstkapelle Mariabild.

An ihrer Stelle stand bis ins 14. Jahrhundert hinein die Kirche des aufgegebenen Dorfes „Forst“. Danach markierte ein hölzerner Marienbildstock die Lage der ehemaligen Kirche, bis dann um 1895 der Bau der heutigen festen Kapelle erfolgte.

Nach einer ausgiebigen Rast vor der Forstkapelle benutzen wir auf dem Rückmarsch nach Stadtallendorf zunächst den ehemaligen Verbindungsweg zwischen Niederklein und Neustadt, berühren nochmals die „Wache 2“ und biegen dann am letzten (dritten) Marienbildstock scharf nach links ab in Richtung eines Buchenwaldes, wieder an Relikten aus dem 2. Weltkrieg vorbei. Wir verlassen nun den Wald, laufen über den Damm einer Lärmschutzanlage hinweg und erreichen eine große offene Fläche voller Wiesen und Felder. Von hier aus bietet sich ein herrlicher Blick auf das Amöneburger Becken und am Hori8zont auf die Berge des Hinterlands. Bald queren wir wieder die Bundesstraße und durch eine Neubausiedlung hindurch steuern wir den Endpunkt unserer Wanderung, das Restaurant „Zum Bärenschießen“, an (s.o.).
Kurzes Fazit für diese Wanderung: Ein gelungener Vorstoß in eine etwas unbekanntere Gegend unseres Landkreises. - HaKr

Mittwoch, 28. Oktober 2015 - 18:09 Uhr
Wanderwoche in der Rureifel vom 30.05.-06.06.2015 Samstag, 30. Mai 2015 – Tag 1 – Anreisetag

„Fahrt nach Simonskall“ - Bericht von Ro+BaEt

Am Samstag, den 30. Mai, um 07:25 Uhr, starteten wir vom Zollamt in Marburg mit dem Zimmermann-Bus nach Simonskall in die Rureifel. Am Zollamt stieg die größte Gruppe ein. Danach wurden am Erlenring, Radestraße, Rollwiesenweg, Cappel und Niederweimar die restlichen Wanderfreundinnen und Wanderfreunde „eingeladen“.
Die Fahrt nach Simonskall verlief ohne Zwischenfälle. Unterwegs machten wir auf einer Raststätte eine Pause, weil unser Busfahrer seine Ruhepause einhalten musste.

Die Pause wurde auch gleich richtig genutzt: Gitta Henkel hatte für uns alle eine kleine alkoholische Überraschung dabei. Es waren noch von unserer „Blauen Wanderung“ im November letzten Jahres Likör und Schnaps übrig, den sie und noch selbst mitgebrachten Likör auf dem Parkplatz der Raststätte verteilte. Gut gestärkt ging die Fahrt nach Simonskall weiter

In Simonskall angekommen, wurden als erstes die Zimmer in den drei Hotels bzw. Pensionen verteilt.

Wir verabschiedeten unseren Busfahrer Jochen Schneider, der nach Marburg wieder zurückfuhr. Wir hatten diesmal für unsere Wanderwoche nur eine Transferfahrt (Hin- und zurück) mit der Firma Zimmermann. Vor Ort hatten wir das Busunternehmen Wirtz aus Würselen für unsere täglichen Wanderungen.

Nachdem wir unser Gepäck in die Zimmer gebracht hatten, machten wir alle einen kleinen Ortsrundgang durch Simonskall.

Unser Ortsrundgang ging vom Waldhotel „Im Wiesengrund“ in Richtung Junkerhaus. Ein Großteil unserer Wanderfreundinnen und Wanderfreunde besichtigten eine Ausstellung im Junkerhaus. Anschließend ging es weiter zur „Burg Simonskall“, „Marienkapelle“ und wieder zurück zum Hotel. Dort gab es dann für alle Kaffee und Kuchen.

Wanderung zur „Mestrenger Mühle“ ca. 6 bzw. 8 km
Bericht von Ro+BaEt


Unsere erste Wanderung der Wanderwoche führte uns alle zur Mestrenger Mühle. Nach dem Kaffeetrinken starteten wir vom Hotel Wiesengrund in Simonskall zu unserer Wanderung. Markierungen mit dem Logo des Historischen Wanderweges weisen den Weg. Informationsschilder und Schautafeln erläutern historische Einzelheiten. Hier teilte sich die große Gruppe in zwei Gruppen. Gruppe 2 wanderte ca. 6 km und die andere Gruppe 1 ca. 8 km. Mit Gruppe 1 ging es vorbei an einem Schaumeiler. Hier ahnt man etwas von den mühsamen Arbeiten vergangener Zeiten. Vom Meiler aus führt der Weg abbiegend weiter in Richtung Mestrenger Mühle. Nach der Besichtigung der Mestrenger Mühle (heute Ausflugslokal) wanderten wir wieder zurück durch das Kalltal nach Simonskall.

Für den ersten Tag war die kurze Wanderung ausreichend.

Mittwoch, 28. Oktober 2015 - 18:06 Uhr
Wanderwoche in der Rureifel vom 30.05.-06.06.2015 Sonntag, 31. Mai 2015 – Tag 2

„Auf dem Dach Belgiens“ im Naturpark Hohes Venn - Gruppe 1 - ca. 14 km - Bericht von HaSc

Holzstege, Bäche und Pfade das urwüchsige Hohe Venn ein Hochmoor bei Baraque Michel.

Die abenteuerliche Rundwanderung begann an der Baraque Michel (674 m ü. NN) und vermittelt einen guten Eindruck von der landschaftlichen Vielfalt des Hohen Venns. Baraque Michel, die 1811/1812 inmitten der Heidelandschaft errichtet wurde. Bei Nebel oder Schneesturm wurde eine Glocke geläutet, um die Verirrten aus dem Torfmoor zu leiten.

Die Tour führt von der Kapelle Fischbach auf Holzstegen durch das Kerngebiet des Wallonischen Venns zum Kreuz der Verlobten. An dieser Stelle erfror im Januar 1871 ein junges Paar auf dem Weg nach Xhoffraix, wo es die Papiere für die geplante Hochzeit holen wollte. Entlang des von Birken und Erlen gesäumten Polleur-Baches entführt der Weg uns 17 Wanderer in eine wilde Naturlandschaft. Nach Erreichen der “Six Hêtres”, einer Insel aus uralten Laubbäumen mitten im Nadelwald, ging es durch das Setay Venn zurück zur Baraque Michel. Hier erwartete uns der Bus zur Rückfahrt in das schöne Kalltal nach Simonskall. Eine sehr lohnenswerte Wanderung. Die mit geringen Höhenunterschieden 14 km lange Strecke wurde von unseren Wanderfreunden in 4 Stunden bewältigt. Die letzte Stunde leider im Regen.

„Auf dem Dach Belgiens“ im Naturpark Hohes Venn Gruppe 2 - ca. 12 km - Bericht von KaGä

Nach einer erholsamen Nacht und einem guten Frühstück holte uns der Busfahrer Herr Förster ab, um uns ins Hohe Venn zu fahren.

Das Hohe Venn liegt in Belgien und ist ein großes Naturschutzgebiet mit Hochmoor.

Unterwegs bekamen wir von „Wolle“ einige Infos über die Gegend von Simonskall, der Kall, der Rur (ohne „h“), über Stauseen, Orten mit vielen Hecken und deren Bedeutung, sowie über die Kriegszeiten.

Am Hohen Venn in Baraque Michel angekommen, teilten sich die Gruppen auf und jeder begann seine Wanderung. Ich war in Gruppe 2 bei Barbara. Sie ist Bombe! Vor allem bei der praktischen Übung von Sturzabwendungen. Wir liefen also über das Hochmoor, sahen Wollgras, ganz tolles Moos, Bäume, die mit Moos ummantelt waren, viele Farne. Ebenso hatten wir eine fantastische Fernsicht, unterwegs gab es natürlich auch ausreichend Pausen und so kamen wir mit Gruppe 1 wieder zurück zum Ausgangspunkt, wo uns „Wolle“ schon erwartete.

Zielsicher und ohne Verluste kamen wir gut gelaunt zurück nach Simonskall. Nach einer kurzen Pause ging es dann zum Abendessen. Mit einem Glas Wein oder Bier ließen wir den Tag ausklingen.

Vielen Dank für so einen tollen Tag im Namen aller. „Katharina“


„Auf dem Dach Belgiens“ im Naturpark Hohes Venn - Gruppe 3 – ca. 8 – 9 km - Bericht von AnFa

Das Hohe Venn ist eines der letzten Hochmoore Europas und das größte Naturschutzgebiet Belgiens. Das Hochmoor ist ein spezielles Biotop, in dem seltene Pflanzen- und Tierarten (Gräser, Birkhuhn, Wildkatze, Luchse, Biber, Kreuzotter) vorkommen. Haben wir aber nicht gesehen. Weitere Infos: wikipedia

Aufbruch zusammen mit Gruppe 1 und 2 im Bus um 9.30 Uhr ab Hotel Wiesengrund.

Der äußerst eloquente Busfahrer Herr Förster versorgte uns auf der ca. 1-stündigen Fahrt zu unserem Zielort auf höchst unterhaltsame Weise mit Informationen über die Gegend: Er erklärte uns u.a. die Hecken mit den Durchschießern im Heckenland (wg. Windschutz), die Bauweise der Fachwerkhäuser: unten Bruchstein, darüber Buchenholzfachwerk (gewonnen von den Durchschießern), in den Gefachen Stroh mit Lehm oder Kuhschiet, auf dem Dach Schiefer, weil das nun mal in der Gegend vorhanden ist. Noch heute darf in den historischen Ortskernen – z.B. Monschau - wg. Denkmalschutz nur mit Schiefer gedeckt werden: der wird aber jetzt importiert aus dem Hunsrück oder dem Ausland, weil der örtliche Schiefer von schlechter Qualität ist und heutigen Ansprüchen nicht mehr genügt. Wir erhielten auch viele historische und militärische Infos zur Bedeutung der Gegend im 1. und 2. Weltkrieg: wechselnde Ländergrenzen, Sprachgrenzen, Frontverlauf mit enormen Verlusten (noch heute werden Überreste gefallener Soldaten gefunden), Bunkerbau und Bunkerrückbau – die Reste sind noch heute zu sehen. Regenreiche, karge Gegend, heute Förderung durch Industrieansiedlungen.

Abgesetzt wurden alle an der Wanderherberge Baraque Michel, die direkt an der Straße N68 Eupen-Malmedy (N68) liegt und den Ausgangspunkt für Wanderungen im Hohen Venn bildet. Vorläufer der Herberge wurde 1811 von Michel Henri Schmitz gegründet, einem aus dem Rheinland stammenden Steinmetz. Hier wurde allabendlich eine Glocke geläutet, um im Moor Verirrten den Weg zu weisen. Demselben Zweck diente auch ein Leuchtfeuer, das vom Turm der nahegelegenen Kapelle Fischbach (1831) ausstrahlte.

Gruppe 3 startete von der Wanderherberge Baraque Michel um ca. 11 Uhr mit 12 Wanderern unter der kompetenten Führung von Wanderführerin Heidemarie. Der einzige männliche Mitwanderer entschloss sich bereits kurz nach Aufbruch zur Umkehr, so dass wir mit 11Teilnehmerinnen unterwegs waren. Es war streckenweise ziemlich windig, an geschützten Stellen dagegen gefühlt warm. Angeregte Unterhaltungen entschädigten für den Mangel an Abwechslung im Gelände – abgesehen von gelegentlich schönen Ausblicken und Schwierigkeiten beim Überwinden sumpfiger Stellen, die zum Training von Gleichgewichtssinn und Risikofreudigkeit genutzt wurden. Es fiel aber gottlob niemand ins Moor. Wegen der Gleichförmigkeit der Landschaft bogen wir auf dem Rückweg etwas zu früh links ab. Hier bewährten sich Orientierungssinn und Kartenkunde unserer Wanderführerin, die uns ohne Verluste wieder auf den richtigen Weg brachte. Aufgefallen sind uns die üppigen Heidelbeersträucher, die quasi als Bodendecker dienen und gerade ihre niedlichen Blüten trugen. Als Raststellen hatte Heidemarie bequeme Stellen mit Sitzgelegenheiten (Baumstämme bzw. Bänke mit Tisch und Ausblick) ausgesucht. Im letzten Viertel der Strecke überraschte uns etwas Regen. Zur Schlussrast kehrten wir gegen 15.15 Uhr an unsrem Ausgangs- und Rückkehrort Baraque Michel ein. Dabei hatte ich Gelegenheit, den Blick auf ein gigantisches Steak zu werfen, das garniert mit Pilzrahmsoße und Pommes auf dem Tresen stand. Dies gab mir Anlass, mein Halbpensions-Arrangement zu bedauern. Um 16 Uhr trafen wir auf dem Parkplatz von Baraque Michel mit Gruppe 1 und 2 wieder im Bus zusammen, der uns zurück nach Simonskall brachte.

Mittwoch, 28. Oktober 2015 - 18:03 Uhr
Wanderwoche in der Rureifel vom 30.05.-06.06.2015 Montag, 01. Juni 2015 – Tag 3

„Große Runde über die Höhen bei Heimbach“ - Gruppe 1 - ca. 13 km - Bericht von RoEt

Pünktlich um 09:30 Uhr fuhren wir alle nach Heimbach. Heimbach liegt im Nationalpark Eifel und gehört zum Kreis Düren.

Am Busparkplatz stieg ich mit fünf Wanderfreunde/innen aus um von hier die Wanderung aus zu starten. Zunächst ging es durch den Ort um die Pfarrkirche St. Clemens zu besichtigen. Diese stammt aus der Barockzeit. Über den dort befindlichen Hochalter und Nebenaltären, sowie über das Gnadenbild der Muttergottes in der Salatorkirche konnte uns unsere Wanderfreundin Dr. Ellen Kemp ausführlich berichten. Anschließend ging es durch eine kleine Gasse bis zur Hauptstraße, die wir überqueren mussten. Vorbei an der Burg Hengebach ging es einige Treppen runter durch den Kurpark von Heimbach. Wir verließen diesen nach kurzer Zeit und wanderten ein Stück auf der schmalen Straße weiter, bis wir links abbiegen mussten um auf unseren Wanderweg (Krönungsweg) zur Abtei Mariawald zu wandern. Nun ging es nur noch bergauf an 14 Kapellen vorbei. Oben angekommen hatten wir einen wunderbaren Ausblick über die Rur, den Meuchelberg und Heimbach. Am Kloster, es ist das einzige Trappistenkloster in Deutschland, gesellten sich noch fünf Wanderfreunde/innen zu uns, die den kräftigen Anstieg nicht mitwandern wollten. Am Parkplatz vorbei ging es zur Kriegsgräberstätte Heimbach. Dann wanderten wir auf Waldwegen abwärts in das Herbstbachtal. Hier machten wir eine kurze Rast. Anschließen ging unser Weg T5 nach links und wir wanderten ca. 45 Minuten um auf die Straße zum Staubecken zu gelangen. Kurz vor dem Staubecken war ein kleiner Platz mit mehreren Bänken. Hier machten wir Mittagspause. Nach 30 Minuten ging es weiter über die Staumauer. Wir überquerten die Straße um dann rechts in den Wald abzubiegen. Hier kam uns die Gruppe 2 entgegen. Sie waren auf dem Weg zur Staumauer. Hier hatten wir kurz vorher die Gruppe 3 getroffen. Unten angekommen wandten wir uns nach links und es ging nun in Richtung Heimbach. Wir folgten dem Wanderweg nach Heimbach zunächst auf einer geteerten Straße, die aber bald in einen schmalen Weg überging, immer am Heimbacher Staubecken entlang. Gegen 15.20 Uhr erreichten wir Heimbach. Es blieb uns noch Zeit für Kaffee und Kuchen. Die Gruppe 3 war kurz vor uns im Cafe angekommen. Gegen 16:00 Uhr fuhren wir mit dem Bus zum Rurstaubecken und holten dort die Gruppe 2 ab. Nach Ankunft in Simonskall setzten sich einige Wanderfreunde/innen erstmal in den Biergarten um bei einem kühlen Getränk den Tag ausklingen zu lassen.

„Von Abtei Mariawald zum Rursee - Gruppe 2 – 8-9 km – Bericht von BaEt

Um 10:30 Uhr starteten wir mit dem Bus der Firma Wirtz (Wir hatten für unsere Wanderungen ein Busunternehmen aus Würselen.) in Simonskall. Die Fahrt ging erst einmal bis Heimbach wo Gruppe 1 ausstieg. Gruppe 2 und 3 ebenso einige aus Gruppe 1, die den Anstieg zur Abtei Mariawald nicht machen wollten, fuhren weiter bis zur Abtei Mariawald.

Nach der Besichtigung der Abtei Mariawald wanderten wir gemeinsam mit Gruppe 3 vorbei an der Kriegsgräberstätte Heimbach berg-ab bis zur Rur. Nach der Überquerung einer kleinen Staumauer trennten sich die beiden Gruppen.

Wir wanderten auf Wanderwege, Pfade und über Holzstege entlang des Heimbacher Staubeckens bis zum Heimbacher Wasserkraftwerk. Dort machten wir unsere Mittagspause. Als wir uns wieder aufmachten, kam auch schon Gruppe 3 am Wasserkraftwerkt an. Sie wollten mit der Rurseebahn über den Staudamm Schwammenauel nach Heimbach.

Weiter ging unsere Wanderung, teilweise auf einem „Dschungelpfad“, in Richtung Staudamm. Kurz vor Erreichen des Staudammes kam uns Gruppe 1 entgegen. Sie wanderten zu ihrem Ausgangspunkt nach Heimbach.

Oben am Staudamm angekommen, gönnten wir uns Kaffee und Kuchen, den wir uns nach dem letzten kräftigen Anstieg auch verdient hatten und genossen die Sonne bzw. den Schatten bis der Bus uns abholte.

„Von Abtei Mariawald zum Rursee - Gruppe 3 - ca. 6-7 km - Bericht von WaHü

Mit dem gecharterten Bus fuhren Gruppe 2 und 3 bis zur Abtei „Mariawald“.

Nach der Besichtigung von der Abtei „Mariawald“ starteten wir gemeinsam die Wanderung zur nahegelegenen Kriegsgräberstätte Heimbach. Danach ging es auf einem schönen Waldweg in Serpentinen bergab bis an die Rur, die wir auf einer kleinen Staumauer überquerten. Ab hier trennten sich die zwei Gruppen. Nach einer kurzen Pause wanderten wir bis zum Heimbacher Wasserkraftwerk am Stausee entlang. Da es mir Kreislaufmäßig nicht so gut ging, fuhr mich eine hilfsbereite Frau mit ihrem Auto vom Wasserkraftwerk zum Staudamm Schwammenauel. Zu meiner Überraschung kam die Bimmelbahn mit der ich nach Heimbach fuhr, dort angekommen ging ich zum Kaffeetrinken in die Fürstenstube.

Die restlichen Wanderfreunde/innen fuhren vom Wasserkraftwerk mit der Rurseebahn über den Staudamm Schwammenauel nach Heimbach, wo alle noch Zeit für eine Kaffeepause bzw. Eispause hatten.

Gegen 16:00 Uhr war die Rückfahrt über Schwammenauel, wo

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