2018

Dienstag, 7. Mai 2019 - 12:10 Uhr
Wanderung vom 18.11.2018 - „Jahresabschlusswanderung von der Elisabeth-kirche in die Laube“

Bei kaltem Wetter starteten wir um 10:45 Uhr an der Elisabethkirche zu unserer letzten Wanderung im Jahr 2018.

Wir waren zwei Gruppen - Hauptgruppe und „Die Flachwanderer“.

Von der Gruppe „ Die Flachwanderer“, die Heidemarie führte, folgt anschließend ein Bericht.

Die „Hauptgruppe“ wanderte in Richtung Michelchen. Es ging unterhalb der Kirchspitze weiter und dann oberhalb an Wehrda vorbei. Wir durchquerten das Naturschutzgebiet „Teufelsgraben“ und wanderten immer weiter an Wehrda vorbei bis zum Sachsenring/Wehrda, wo wir eine Rast einlegten.

Nach der Rast bogen wir gleich in den ersten Weg links ein, um zurück in Richtung „Teufelsgraben“ zu wandern.

Nach einem kurzen, steilen Aufstieg am „Teufelsgraben“, den alle mit mehr oder weniger „Schnaufen“ schafften, wanderten wir oberhalb der Behringwerke in einem Bogen um den „Teufelsgraben“ und weiter zurück in Richtung Marburg zu unserer Schlussrast in der „Gartenlaube“.

Leider gab es in der „Gartenlaube“ wieder einmal eine unliebsame Überraschung mit dem vorbestellten Essen. Ohne dass es unserem Verein mitgeteilt wurde, hat der Wirt die Preise erhöht.

Schade! Wir werden es uns merken!
Aber, trotz allem war es eine schöne Wanderung mit „OHGV-Wetter“. - BaEt

"Die Flachwanderer"
Ein schönes Wanderjahr ging zu Ende und so wollten wir für alle Gruppen eine Tour anbieten.

Die Flachwanderer hatte ich für 11:45 Uhr vor den Eingang der Elisabethkir-che bestellt. Wir waren dann 23 Wanderer, die sich zu einem Spaziergang beidseitig der Lahn aufmachten. Es ging über die Uferstraße und Anneliese-Pohl-Allee über die kleine Brücke beim Café Rosenpark. Von dort spazierten wir den Rad- und Wanderweg entlang, an der Mensa vorbei zum Northampton Park und nach Alt-Weidenhausen. Zurück ging es über die Luisa-Häuser-Brücke zum Alten Botanischen Garten. Ich finde, der Garten hat nach dem Bau der Uni-Bibliothek sehr gewonnen. Vor allem die alten Gebäude kommen jetzt erst richtig zur Geltung.

Von dort aus war es nur noch ein Katzensprung zur Gaststätte „Gartenlaube“, wo die Gruppen sich trafen. Eine Viertelstunde später kam auch Rolf mit seinen Wanderern an, und bei leckerem Essen und Gesprächen wurde dieser Wandertag beendet. - HeOb


Samstag, 26. Januar 2019 - 12:57 Uhr
Wanderung vom 21.10.2018 „Dreiseenwanderung – Freienstein-au/Vogelsberg“

Der Vogelsberg im Herbst 2018

An einem – vielleicht - der letzten schönen Herbsttage 2018 brachen wir zu einem Ausflug in den südöstlichen Vogelsberg auf: Drei-Seen-Tour Freiensteinau

Der Weg, vom „Deutschen Wanderinstitut“ zertifiziert, führt an die drei Teiche: Nieder-Moos, Ober-Moos und Rothenbach.

Der Ober-Mooser Teich konnte im Jahr 2000 durch den Kauf von NABU-Hessen der wirtschaftlichen Nutzung entzogen werden. Hier siedeln das Jahr über hunderte von Vögeln. Fischadler, Eisvogel, Strandpieper und Austernfischer konnten schon beobachtet werden.

49 Teilnehmer begaben sich in zwei Gruppen (13 km bzw. 9 km) auf die vorgegebene Rundtour.

Eine kleine dritte Gruppe konnte für sich den Nieder-Mooser See entdecken.

Über eine aussichtsreiche Schleife mit schönem Blick auf die umliegenden Vogelsberghöhen erreicht man bald den höchsten Punkt des Weges (503 m).

In der Nähe befindet sich ein Gedenkstein für englische Soldaten, die hier im Krieg bei einem Flugzeugabsturz ums Leben kamen.

Im Westen erkennt man jetzt Bermutshain und hinten, Oberwald bei Grebenhain.

Der Rothenbach-Teich hinterließ bei den Wanderern aufgrund seiner maleri-schen Lage in einem Waldstück einen besonderen Eindruck.

Bald lag der Ort Crainfeld vor uns mit seinem 48 m hohen Kirchturm, genannt „Vogelsberger Bleistift“.

Jetzt noch den Maienberg (503 m) mit seinem Windpark erklimmen; dann näherten wir uns bald dem wartenden Bus.

Michael fuhr uns dann über die ehemalige Chaussee „ Lauterbach - Gedern“ zum wohlverdienten Essenfassen nach Hartmannshain ins Gasthaus Tor zum Vogelsberg.

Gegen 18 Uhr konnten dann alle Teilnehmer an den vorgesehenen Haltestellen wieder „ent lassen werden“.

Mein besonderer Dank gilt den HelferInnen im Hintergrund und Jörg aus Gießen, der die Gruppe 1 anführte und natürlich auch Michael als umsichtigen Bus-Chauffeur! - EbSe

Donnerstag, 24. Januar 2019 - 12:11 Uhr
Wanderung vom 07.10.2018 „Extratour Galgenberg“

Am 07.10.2018 machten sich 40 OHGV-Wanderer/innen und eine Gastwanderin auf, um die Extratour Galgenberg zu laufen. Die Wanderer/innen teilten sich mit einem leichten Überhang in Gruppe 2 in zwei Gruppen auf. Die Gruppe 2 hatte sich eine Strecke von ca. 10 km vorgenommen und wurde von Holger geführt. Die Gruppe 1 wurde von Gertrud und Bärbel angeführt und hatte eine Strecke von ca. 14 km zu bewältigen. Beide Gruppen starteten am Wanderportal in der Diedrichskehle. Die Gruppe 2 folgte der Wegbeschreibung, ein rotes G auf weißem Grund, und wanderte nach links, immer dem gut ausgeschilderten Weg nach, bis auf die Höhe von Hertingshausen, dann durch Hertingshausen und wieder zurück nach Gemünden. Die Gruppe 1 wanderte die Tour in der entgegengesetzten Richtung wie Gruppe 2, allerdings in weitem Bogen um Hertingshausen herum.

Die Galgenbergtour ist eine sehr vielfältige Tour. Man wandert sowohl im Feld als auch im Wald auf weichen, naturbelassenen Wegen. Lediglich aus Gemünden heraus und durch Hertingshausen muss man auf geteerter Straße laufen. Die Tour hat in der Summe eine Steigung von 230 Metern, die sich allerdings auf mehrere Anstiege verteilen. Der Wettergott war gnädig mit uns. Auf dem Weg nach Gemünden regnete es, aber nachdem wir unsere Wanderung begonnen hatten, hörte der Regen auf, nach und nach lichtete sich der Himmel und wir konnten sogar etwas Blau entdecken. Von den Höhen aus konnten wir weit blicken, und es bot sich uns in immer wieder verschiedenen Richtungen eine herrliche Herbstlandschaft.

Nach der Wanderung kehrten wir im Hessischen Hof ein. Die uns kredenzten Gerichte kann man gut weiterempfehlen. - GePe

Mittwoch, 23. Januar 2019 - 11:21 Uhr
Herbst-Wanderwoche in den Dolomiten vom 15. – 22.09.2018

Die 48 Wanderer und Wanderinnen sind voller Vorfreude auf eine erlebnisreiche und muskelstählende Woche in der gesunden Luft des Hochgebirges unter der bewährten Leitung von Gertrude und Wilfried Rhiel. Unser Ziel ist St. Vigil in Enneberg (Bozen). Neben den Wanderführungen mit Gertrude (Gruppe2) und Wilfried (Gruppe1) sind anspruchsvollere Wanderungen für Gruppe 1 unter Führung des Hoteliers Sohns David vorgesehen, der die Gegend wie seine Westentasche kennt und mit den Besonderheiten der regionalen Flora und Fauna vertraut ist.

Samstag,15.09. - erster Reisetag: Nach problemloser 12-stündiger Fahrt im Zimmermann-Bus mit zwischendrin opulenter Kaffee- und Kuchen-Pause, mit Selbstgebackenem von Gertrude wurden wir im Hotel Teresa herzlich empfangen und mit einem 4-gängigen Abendmenü verwöhnt. – AnFa

Sonntag,16.09.: Den ersten Tag unserer betörenden Herbstwanderwoche begannen beide Gruppen gemeinsam. Mit dem Bus fuhr uns Heinz Zimmermann zum Lift. Gertrude und Wilfried besorgten die Karten und schon ging es schön gemütlich in kleinen Grüppchen mit dem Lift nach oben zum Kronplatz. Wir hatten eine grandiose Sicht. Jeder konnte für sich entscheiden, ob er ins Messner-Mountain-Museum ging oder aber die Aussicht genießen wollte. Auf dem Kronplatz waren an einem Spielplatz Tipis aufgebaut. Auf einer Weide grasten Jacks und Pferde. Mitten auf dem Platz stand die Concordia 2000, eine riesige Glocke, die auf einem Sockel ruht. Der Sockel war begehbar und man konnte sich anhand der angebrachten Tafeln über die Himmelsrichtungen und große Städte informieren. Nicht weit vom Messner-Mountain-Museum stand auch ein Gipfelkreuz. Das Messner-Mountain-Museum ist aus blankem Beton in den Berg gebaut. Es zeigt Gebrauchsgegenstände von Bergsteigern, aber auch viele Bilder, Gemälde und Zitate. Ich fand, der Besuch lohnte sich und die Architektur ist sehr gelungen, da der Bau mit dem Berg verschmolzen ist und von außen nur in Beton sitzende Fenster zu sehen sind. Nach dem Museumsbesuch reichte die Zeit noch, um die umliegenden Berge und die Drachenflieger, die inzwischen am Himmel waren, zu genießen. Abwärts ging es dann wieder mit dem Lift und Heinz erwartete uns, um uns zum Ausgangspunkt für unsere erste Wanderung zu fahren. Wir umwanderten, geführt von Wilfried Rhiel, den Pragser Wildsee. Ein See, der auf einer Höhe von knapp 1.500 Meter grün im Tal liegt, mit kleinen Bötchen und einer bezaubernden Anlegestelle. Ein weiteres Highlight, neben der grandiosen Rundumsicht auf die Berge, waren die vielen aus einer Gerölllawine aufgebauten Steinmännchen. - GePe

Mittwoch, 23. Januar 2019 - 11:19 Uhr
Herbst-Wanderwoche in den Dolomiten vom 15. – 22.09.2018

Der 17.09. begann mit etwas trübem Wetter, das aber bald aufklarte. In endlosen Kehren beförderte uns der Bus zum Grödnerjoch (ca. 2100 m üNN). Wir standen an einer kleinen Kapelle im hellen Sonnenschein und hatten phantastische Sicht auf die umliegenden Felsgiganten. Von dort aus liefen wir talwärts auf angelegten Wegen unterhalb einer Seilbahn zu unserem Ziel, einem Wasserfall bei Kolfuschg. Am Fuß des Wasserfalls rasteten wir ausgiebig auf einem großzügig angelegten Gelände mit Tischen und Bänken.

Anschließend machten wir uns auf den Weg in den Ort Kolfuschg, wo der Bus auf uns wartete und auch Gruppe 1 bald eintraf.

Dort erfuhren wir, dass sich eine Wanderfreundin aus Gruppe 1 bei einem Sturz verletzt hatte und mit der Ambulanz ins Krankenhaus Bruneck gebracht werden musste. Abends kam sie mit einem Gips am linken Unterschenkel auf Krücken in den Speisesaal gehumpelt. So ein Pech! Damit war die Reise gelaufen. Am nächsten Tag holte ihr Sohn sie ab, und wir wünschten gute Heimreise und gute Besserung.- AnFa

Am Dienstag, 18.09., war David, der Sohn des Hauses Teresa, unser Wanderführer. Wir wurden von Heinz zur Liftstation gefahren und fuhren dann per Lift weiter zur Bergstation Hl. Kreuz. Hier durften wir zuerst eine kleine Kirche besuchen, die durch ihre üppige Wand- und Deckenmalerei beeindruckte.
Dann führte uns David durch das Kar zu den Armentara-Wiesen und nach Alt-Wengen zur bekannten Ladinischen Gaststätte. Mit David einen einheimischen Wanderführer zu haben war ein ganz besonderes Glück. Er führt nicht nur Touristen, sondern nutzt die Touren auch, um Pflanzen und Tiere zu kartieren. Dies wiederum verschaffte uns die Luft und Zeit, um durchzuatmen und die beeindruckende Landschaft zu genießen. David referierte nicht nur zur Ökologie, sondern wusste auch Geschichtliches zu berichten. Sein Wissensschatz war beeindruckend und es war ein ganz besonderer Genuss, ihm zuzuhören. Die Wanderwege waren himmlisch weich und auch die Steigungen waren dank der umsichtigen Führung gut zu bewältigen. Die Wirtin der Ladinischen Gaststätte war die Tante von David, und kaum waren wir angekommen, hatten wir auch schon heimische Spezialitäten auf dem Tisch. Nachdem wir uns gestärkt hatten, machten wir uns zusammen mit der Gruppe 2 auf den Weg nach Wengen, wo uns Heinz mit seinem Bus erwartete. - GePe

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