2017

Donnerstag, 15. Februar 2018 - 15:09 Uhr
Wanderwoche im Pfälzerwald / Dahner Felsenland vom 02.-09.09.2017 – Tag 2

Sonntag, 03. September – Tag 2
„Ruine Neudahn, das Moosbachtal und die Hohlen Felsen“ - Gruppe 1 - ca. 18 km

Das Dahner Felsenland trägt alle Attribute des Romantischen: Wälder, Flüsschen und Bäche, Weiher, verträumte Dörfer, sanfte Erhebungen – die meisten von ihnen kaum mehr als 400 Meter hoch. Ihr Gepräge erhält diese Landschaft von zahlreichen Burgen und Burgruinen als Zeichen vergangener Macht sowie von den eigenartigen Felsformationen aus Buntsandstein. Der Volksmund hat ihnen Namen gegeben: Hexentisch, Satansbrocken, Jungfernsprung und viele mehr. Die Bezeichnungen zeugen von der Phantasie der Bewohner dieser Landschaft, die durch die bizarren Felsgestalten zu allerlei Sagen angeregt wurden. Unsere Wanderung nahm ihren Ausgang bei Braut und Bräutigam, einem am westlichen Ortsrand des Städtchens Dahn gelegenen Paar steil aufragender Felsen. Es ist nicht schwer, sich vorzustellen, wie diese Eigenwilligkeit der Natur zu ihrem Namen kam.

Nachdem wir die letzten Häuser von Dahn hinter uns gelassen haben, führt uns ein Weg durch den Wald zu unserem ersten Ziel, der Burgruine Neudahn. Die in einer Höhe von ca. 300 Metern gelegene Burg wurde vermutlich in der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts im Auftrag des Bischofs von Speyer errichtet und in ihrer Geschichte mehrfach zerstört und wieder aufgebaut. Erhalten haben sich mehrere Türme, Teile der Wohnanlage und der Mauerbefestigung. Von hier aus hat man einen herrlichen Blick in das Tal der Wieslauter. Weiter geht es durch eine bezaubernde Landschaft: vorbei am schönen Neudahner Weiher und den markanten Felsgebilden Hexenpilz und Satansbrocken. Die ein paar hundert Meter abseits unseres Wegs gelegene, vielbesuchte Dahner Hütte lassen wir buchstäblich links liegen und wandern weiter durch das idyllische, von mehreren Weihern gesäumte Moosbachtal. Besonders eindrucksvoll ist der für seine Seerosenpracht bekannte Kreuzweiher. Das breite Tal verengt sich ab der Moosbachhütte deutlich, und der Weg führt uns nunmehr hinauf zur Moosbachquelle und zu der auf 462 m gelegenen Erhebung des Kleinen Mückenkopfs. Ein weiterer Höhepunkt unserer Wanderung sind die Hohlen Felsen. Man hat den Eindruck, als habe die Natur hier aus den überhängenden Buntsandsteinfelsen kunstvolle Skulpturen mit Säulen und Kammern geschaffen. Von der Wegspinne Mückenplätzel aus gehen wir entlang des Ederbergs und kommen schließlich wieder nach Dahn. An Braut und Bräutigam erwarten uns bereits die Wanderfreunde der Gruppen 2 und 3 sowie der Bus, der uns zurück nach Ludwigswinkel bringt.

Die gut 15 km lange Tour, die wir zu neunt bestritten haben, war ein in jeder Hinsicht gelungener Auftakt zu dem wunderbaren Wanderprogramm, das noch folgen sollte. Die Zusammensetzung der Gruppe änderte sich auch in den nächsten Tagen nur geringfügig.

Sigrid war so nett, für uns eine eigene WhatsApp-Gruppe einzurichten, über die wir unsere Bilder und Eindrücke austauschen konnten. Davon machten wir nicht nur unmittelbar nach den Wanderungen, sondern auch über die Reise hinaus regen Gebrauch. Hans-Peter war auf allen Touren der Gruppe 1 ein ebenso souveräner wie sachkundiger Wanderführer, der über die Gegend bestens Bescheid wusste. Beeindruckt hat er uns u.a. auch mit seinem Wissen über die Pilze, die wir zuhauf am Wegrand fanden. Von den vielen Namen, mit denen wir konfrontiert wurden, dürfte den meisten von uns der Tintenfischpilz in Erinnerung geblieben sein, ein eigenartig aussehender Pilz von seltener Schönheit! - ReIb

Donnerstag, 15. Februar 2018 - 15:07 Uhr
Wanderwoche im Pfälzerwald / Dahner Felsenland vom 02.-09.09.2017 – Tag 3

Montag, 04. September 2017 – Tag 3
„Von Niederschlettenbach um den Seehofweiher über den Berwartstein zurück nach Niederschlettenbach“ - Gruppe 1 - ca. 13 km

Gut gelaunt fuhren wir um 9:30 Uhr mit dem Bus nach Niederschlettenbach. Die Gruppe 1 wanderte an diesem Tag von Niederschlettenbach nach Berwartstein und zurück nach Niederschlettenbach.

Niederschlettenbach liegt in der südlichen Pfalz, in Rheinland-Pfalz, nur wenige Kilometer von der deutsch-französischen Grenze entfernt.

Die Gruppe 1 wanderte in Niederschlettenbach als erste los und umfasste dank der Verstärkung durch Sandra 12 Personen. Der teilweise heftige Anstieg erfolgte auf herrlichen Waldwegen und zur Mittagszeit erreichten wir den Seehofweiher. Am See nahmen wir unsere Brotzeit ein und genossen den Blick über den See. Schon eine halbe Stunde später tauchte auch die Gruppe 2 am Seehofweiher auf und die Gruppe 1 wanderte weiter zur Burg Berwartstein.

Der Berwartstein, stets mit Artikel und auch Bärbelstein (hochdeutsch) oder Bärwelstein (pfälzisch) genannt, ist eine mittelalterliche Felsenburg im südlichen Pfälzerwald. Die Burg wurde, 300 Jahre nach ihrer Zerstörung durch Blitzschlag, in den 1890er Jahren wieder aufgebaut und ist als einzige im Wasgau noch bewohnt. Der Berwartstein ist eine weitgehend in den gewachsenen Sandstein gehauene Felsenburg, die ca. 280 m ü. NHN auf einer Bergkuppe östlich oberhalb der Ortsgemeinde Erlenbach bei Dahn steht. Der Berwartstein wirkt auf den ersten Blick wie eine vollständig erhaltene Burganlage, die sich über 400 qm erstreckt. Die Gebäude sind jedoch zum Großteil eine nachträgliche Ergänzung der ursprünglichen Felsenburg und entstanden in den 1890er Jahren bei der Restaurierung und Rekonstruktion, die zum Teil nicht originalgetreu erfolgte. Erhalten ist beispielsweise die Südwand des 150 Personen fassenden Rittersaals aus gewachsenem altersgrauem Fels. Darin eingehauen ist ein Aufzugsschacht, der den Rittern dazu diente, auf bequeme Weise Speisen und Getränke aus der darüber liegenden Küche heranzuschaffen. Eine Waffen- und eine Folterkammer sind mit Replikaten von mittelalterlichen Gerätschaften ausgestattet. Auf dem Burggelände werden Katapulte und Geschütze präsentiert. Ein Beleg für das Können der Baumeister ist der Burgbrunnen, für den ein mindestens 73,5 Meter tiefer Schacht in Handarbeit senkrecht in den Fels bis auf die Talsohle getrieben wurde. Dieser Schacht mit einem Durchmesser von zwei Metern garantierte bei Belagerung die Wasserversorgung und damit eine erfolgreiche Verteidigung der Burg.

Auf Berwartstein konnten wir zusammen mit Gruppe 3 eine kurzweilige und sehr interessant präsentierte Führung genießen und so auch einiges über Hans Trapp, Marschall und Heerführer der gesamten kurpfälzi- schen Streitkräfte und der gefürchtetste Raubritter seiner Zeit, erfahren. Ein besonderes Highlight der Führung war der Gang bei Kerzenlicht durch geheimnisvolle unterirdische Anlagen. Vom Aussichtspunkt aus hatten wir einen herrlichen Blick auf Klein Frankreich.

Das Vorwerk Klein-Frankreich wurde im 17. Jahrhundert, entweder im Dreißigjährigen Krieg oder im Pfälzischen Erbfolgekrieg, erheblich beschädigt. Mit der Restaurierung der Überreste wurde im Jahr 2005 begonnen.

Nach der Burgführung machte sich die Gruppe 1 auf den Weg nach Klein-Frankreich. Für den heftigen Aufstieg nach Klein-Frankreich wurden wir mit einer sehr schönen Aussicht auf die Burg Berwartstein und nach Niederschlettenbach belohnt. Der Burgturm konnte nur auf “allen Vieren“ erklommen werden und unsere Gruppe machte sich nach einem kurzen Aufenthalt auf den Rückweg nach Niederschlettenbach, wo uns um kurz vor vier Uhr der Bus aufnahm und uns zurück nach Ludwigswinkel brachte. Die Gruppe 1 hatte an diesem Tag ca. 13 km zurückgelegt.

Ein herzliches Dankeschön an die Planer dieser Tour. Wir Wanderer konnten einen schönen Tag mit herrlichstem Wanderwetter auf wunderbar weichen Wegen genießen und zusätzlich zu den herrlichen Ausblicken wurde uns noch eine sehr interessant gestaltete Führung geboten. - GePe

Donnerstag, 15. Februar 2018 - 15:05 Uhr
Wanderwoche im Pfälzerwald / Dahner Felsenland vom 02.-09.09.2017 – Tag 4

Dienstag, 05. September 2017 – Tag 4
„Dörrenbach, der Stäffelsberg und Bad Bergzabern“ - Gruppe 2 - ca. 10 km

Heute geht es später los, weil der Abend lang wird. Mit dem Bus nach Dörrenbach, von wo aus wir starten. Die Sonne scheint, es ist ziemlich warm. Zuerst geht es steile Treppen hinauf zur Kolmerbergkapelle, einer Wallfahrtskapelle.

Das Ziel der Wallfahrer, ein gotisches Gnadenbild „Die Mutter Gottes“ aus dem 15. Jh. konnten wir leider nicht sehen, da die Kapelle geschlossen war. Von dort aus weiter steil hinauf in Richtung Stäffelsturm. Dornröschenpfad und Gebr. Grimm Märchenweg führen teilweise über dieselbe Strecke. Von der Märchengestalt "Sterntaler" geht der Weg weiter aufwärts zu den Stationen "Hänsel und Gretel", "Goldesel", "Tischlein deck dich". An den Bäumen sind große Ohren angebracht – soll das heißen, dass wir lauschen sollen auf die Geheimnisse, die der Wald uns erzählt? Nach weiterem Anstieg erreichen wir den Stäffelsberg mit dem Stäffelsbergturm. Der ist hellgelb gestrichen und mit stilisierten Metallrosen verziert – hässlich, hässlich. Der Aufstieg zum Turm bietet eine grandiose Aussicht auf Wasgau, Pfälzerwald, Vogesen, Rheintal und Schwarzwald. Nur Ilse klettert hoch, um das zu genießen. Wir anderen begnügen uns mit der Aussicht, die man vom Plateau aus hat. Die Bänke laden zur Rast ein, wir lassen uns das 2. Frühstück schmecken. Wegen einer drohenden schwarzen Gewitterwolke bläst Rolf verfrüht zum Aufbruch. Im Eilschritt geht es steil bergab Richtung Bad Bergzabern auf einem schmalen Pfad am Hang ins „Finstere Tal“. Unten in Bad Bergzabern ist es wieder hell und es wird eingekehrt zu Kaffee und Kuchen. Ich besorge mir mehr Blasenpflaster.

16.30 Uhr steht der Bus zur Abfahrt für uns bereit. Es kommt zu einer kleinen Verzögerung, weil Barbara ihr Handtäschchen „mit Allem“ beim Einkauf hat liegenlassen. Sie bekommt es wieder und alles ist noch drin – gottlob!

Die Gaststätte „Am Stäffelsberg“ in Dörrenbach, wo es heute Abendessen gibt, liegt recht weit oberhalb der Hauptstraße. Der Bus kommt da nicht durch – also heißt es nochmal die Kräfte zusammennehmen und klettern, ganz schön steil. Die Gaststätte hat eigentlich Ruhetag, aber für uns geöffnet, und serviert für alle „Fleeschknöpp mit Merrettichsoße und Bratkartoffeln“.

Mit dieser soliden Grundlage ziehen wir anschließend ein Stockwerk tiefer ins Weinlager zur Weinprobe. Acht gute Tropfen werden nacheinander verkostet, vom Weißwein über Rose zum Rotwein. Und zu jedem Wein erzählt der Winzer kleine Geschichten, Mundartgedichte, Anekdoten, auch fachlich Informatives zum Weinbau, Keltern und Abfüllen: Er macht das sehr nett, der Applaus ist ihm sicher. Aber etliche Wanderer sind ganz schön erschöpft – von den Anstrengungen des Tages, der vielen frischen Luft, dem guten Essen usw., so dass sie mehr vor sich hin dösen als aufmerksam zu lauschen. Doris geht es nach einem Sturz unterwegs gar nicht gut, es wird erwogen, mit dem Taxi ins Quartier zu fahren – aber die Haustürschlüssel sind im Bus und der steht weit weg. Also muss durchgehalten werden. Wer Lust hat, bestellt zuletzt beim Winzer noch Wein, der im September bei Ettrichs angeliefert werden soll. Die Veranstaltung endet um 22.30 Uhr, wir wanken müde ins Tal zum Bus und erreichen 23.15 Uhr unser Quartier. Jetzt nichts als Schlafen. – AnFa

Donnerstag, 15. Februar 2018 - 12:40 Uhr
Wanderwoche im Pfälzerwald / Dahner Felsenland vom 02.-09.09.2017 – Tag 5

Mittwoch, 06. September 2017 – Tag 5- Busfrei
„Rumberg-Steig“ - Gruppe 2 - ca. 11 km

Da an diesem Tag unser Busfahrer, Heinz Zimmermann, seinen busfreien Ruhetag zu nehmen hat, müssen wir heute vom Standort Ludwigswinket Iosmarschieren. Vom Hotel aus erreichen wir zunächst die Fabrikstraße mit dem „ZoIIhof“, einem unter Denkmalschutz stehenden hufeisenförmigen Gebäudekomplex. Nach Eintritt in den Wald erblicken wir rechts unverhofft einen Wachtturm und ein Betongerippe: die letzten Zeugen eines Sonderwaffenlagers der amerikanischen Armee, das bis 1994 bestand. Unser Weg führt uns nun links weiter auf einer ehemaligen MiIitärstraße, die wir dann später rechts in Richtung Rumberg (390m) verlassen. Der Rumberggipfel bildet den Anfang eines langgezogenen Rückens, der, mit vielen Felsformationen bestückt, auch schöne Ausblicke über den PfäIzerwald und die Nordvogesen freigibt.

Im späteren Verlauf des Steigs tauchen dann fünf skurrile und turmartig aufgebaute Sandsteinfelsen auf. Es sind die Rumbergfelsen. Ihre Namen weisen auf ihre eigenartigen Formen oder ihre Lage hin: Ostfels, Lochfels, Wespenfels, Habichtsfels und Kastenfels. Unsere orangenfarbige Wegkennzeichnung führt uns weiter am "Spitzen Fels" vorbei im rechten Winkel bergab, aber nur für kurze Zeit. Denn es geht bald wieder bergauf zum „Guckenbühl" (350m), einem mächtigen, langge-streckten Felsmassiv. Beim Abstieg stößt unser Rumberg-Steig bald auf die „Wasgau-Seen-Tour", die im Sauertal bei Fischbach ihren Anfang hat.

Beide Wege führen nun auf gleicher Strecke am Rösselsweiher vorbei zur Rösselsquelle, deren Schüttung und Wasserqualität mehr als bemerkenswert sind. Auf unserem weiteren Weg an der Wüstung "Rösselsbrunner Hof" vorbei können wir sogar den Blauen Wiesenenzian bestaunen.

Am Sägmühlweiher entlang erreichen wir dann bald wieder unseren Ausgangspunkt, unser Hotel.

Fazit: Erne abwechslungsreiche Rundwanderung mit spektakulären rötIichen Sandsteinformationen, sportlichen Anstiegen sowie idyllischen Seen und Weihern in den TäIern. – HaKr

Donnerstag, 15. Februar 2018 - 12:38 Uhr
Wanderwoche im Pfälzerwald / Dahner Felsenland vom 02.-09.09.2017 – Tag 6

Donnerstag, 07. September 2017 – Tag 6
„Von Schweigen mit dem Grenzlandbähnchen nach Wissembourg“ - Gruppe 1 - Gruppe 2 - Gruppe 3

Nach dem Frühstück fahren wir zunächst mit unserem Bus quer durch den PfäIzerwald bis Bad Bergzabern. Von hier aus geht es an Weinbergen, Wiesen und Feldern vorbei nach Schweigen-Rechtenbach, wo wir am Deutschen Weintor dem Bus entsteigen.

Das Deutsche Weintor, massiv und festungsartig aus Sandsteinblöcken 1934 erbaut, ist der Anfangs- bzw. Endpunkt der Deutschen Weinstraße, die bis Bad Dürkheim im Norden verläuft. Nach einem ausgiebigen Rundgang durch das Weindorf Schweigen, wo die Luft fast überaII nach Wein, Trauben, Obst und Blumen riecht, besteigen wir das in den Farben Weiß und Rrot leuchtende sog. "Grenzlandbähnchen“, das zwischen Schweigen-Rechtenbach und Wissembourg (dt. Weißenburg) pendelt. Bald überqueren wir die Grenze. Es folgt ein villenartiges, mit großzügig geschnittenen Grundstücksflächen und gepflegten Gärten ausgestattetes Viertel, danach in langsamer kurvenreicher Fahrt das Zentrum von Wissembourg, der Place de Ia République, wo das Rathaus mit seinem dreieckigen GiebeI und Uhrturm, aIles aus rotem Sandstein erbaut, platzbeherrschend steht. Von hier aus erkunden wir zu Fuß die Altstadt.

Gepflasterte mittelalterliche Gässchen, Reste von früheren Festungsbauten, prächtige Sandstein- und Fachwerkhäuser, durchschnitten von zahlreichen Armen des Lauterflusses, bestimmen den Kern der Stadt.

Ich kann hier nur einige markante Punkte auf unserem Rundgang aufführen.

Die Maison Stanislas war die einstige Residenz des polnischen Königs Stanislas Leszczynski. Ludwig XV. heiratete dessen Tochter.

Der halbrunde Hausgenossenturm im Westen der mittelalterlichen Stadtmauer, der Schartenturm bewachte den östlichen ehemaligen Stadteingang.

Das Salzhaus mit seinem mehrstöckigen Giebeldach und den schiefen, winzigen Dachluken darin. Ursprünglich war es das erste Hospital der Stadt, bevor SaIz darin gelagert wurde und es als Schlachthaus herhalten musste. Die Öffnungen im oberen Dach wurden angebracht, um eine möglichst gute Luftzirkulation im Salzlager zu erreichen und gleichzeitig Feuchtigkeit abzuhalten. Heute gehört das Salzhaus zum Kulturerbe des Elsass.

Die Kirche "St. Pierre et St. PauI", der Grundfläche nach die zweitgrößte KIrche des EIsass (nach dem Straßburger Münster). Von der ursprünglich romanischen Klosterkirche des XI. Jahrhunderts steht heute nur noch der viereckige westliche Turm. Ende des XIII. Jahrhunderts wurde die Kirche gotisch neu aufgebaut. Ich erlebe hier teilweise die Trauerfeier für den verstorbenen ehemaligen Bürgermeister von Wissembourg.

Nach dem sehr empfehlenswerten, anregenden und interessanten Rundgang durch die Stadt besuchen fast alle von uns noch eines der zahlreichen Cafés dieses romantischen und historisch bedeutsamen elsässischen KIeinods.

Sehr gelöst treten wir die Rückreise nach Ludwigswinkel an. – HaKr

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